ATP MOSKAU: Andreas verliert im Viertelfinale gegen Damir Dzumhur (BIH) mit 46 62 64

20.10.2017
SET 1
SET 2
SET 3
Andreas SEPPI (ITA) 
6
2
4
Damir Dzumhur (BIH) 
4
6
6

AUSTRALIAN OPEN, Grand Slam

Andreas von Wawrinka in 3 Tiebreaks geschlagen

Andreas startet ausgezeichnet in das Achtelfinale und nimmt Wawrinka gleich den ersten Aufschlag ab. Nachdem der Südtiroler bis zum Stande von 3:2 sein Break bestätigen kann, kontert die Nummer 4 der Welt und breakt Seppi zum 3:3. Im Anschluss bringen beide Spieler ihre Aufschlagsspiele nach Hause, sodass ein Tie-Break den Satz entschieden muss. Dort hat Wawrinka das bessere Ende für sich und macht mit einem 7:6(2) die Satzführung perfekt.
Im zweiten Abschnitt bleibt das Match ausgeglichen. Erst beim Stande von 5:5 muss der Kalterer 2 Breakbälle abwehren und stellt auf 6:5. Wawrinka gleich kurz danach zum 6:6 aus, behält im anschließenden Tie-Break erneut die Nerven und geht somit nach Sätzen mit 2:0 in Führung.
Der dritte Satz ist ein Spiegelbild der ersten beiden Spielabschnitte: die Ausgeglichenheit dominiert und Breakchancen sind Mangelwahre. Dieses Mal ist es Andreas der das Break schafft und beim Stande von 6:5 die Möglichkeit hat, zum 1:2 nach Sätzen auszuservieren. Leider vergibt der Kalterer einen Satzball und muss das direkte Re-Break zum 6:6 hinnehmen. Im dritten Tie-Break der Partie geht Sartori's Schützling zwar 3:1 in Führung, doch Wawrinka geewinnt fünf Punkte in Folge und macht den Viertelfinal-Einzug sich mit 7:4 perfekt.

Andreas bezwingt Darcis 4-6 6-4 7-6(1) 7-6(2)

Nach 2013 und 2015 ist es das dritte Mal, dass Andreas ins Achtelfinale bei den Australian Open einzieht. Dabei beginnt für ihn das vom ersten bis zum letzten Punkt hart umkämpfte Match gegen Darcis am Freitagmorgen nicht nach Wunsch: er muss im siebten Game des ersten Satzes das Break hinnehmen und lässt den Belgier anschließend auf 4:6 davon ziehen.
Im zweiten Abschnitt präsentieren sich beide Spieler zunächst fehlerlos bei eigenem Service – bis zum Stand von 5:4 aus Sicht von Andreas. Dann nimmt der Kalterer seinem Gegenüber den Aufschlag ab und gleicht zum 1:1 nach Sätzen aus.
In den folgenden beiden Sätzen zeigt Andreas, dass er mit seinen bald 33 Jahren immer noch sehr abgeklärt und überaus nervenstark ist: beide Male geht der Satz in den Tie-Break, beide Male lässt der Kalterer dem Belgier nicht den Hauch einer Chance und entscheidet die zwei Abschnitte mit 7:6 (1) und 7:6 (2) für sich. Der Einzug ins Achtelfinale ist somit perfekt.

 

Andreas revanchiert sich und bezwingt Kyrgios 1:6 6:7(1) 6:4 6:2 10:8

Andreas hat in der zweiten Runde der Australian Open Lokalmatador Nick Kyrgios, Nummer 13 der Welt, in 5 Sätzen nach einer unglaublichen Aufholjagd mit 1:6 6:7(1) 6:4 6:2 10:8 bezwungen. Andy musste im fünften Satz beim Stande von 7:8 sogareinen Matchball seines Gegners abwehren.
Für den 32-jährigen Kalterer läuft zu Beginn rein gar nichts zusammen. Andreas findet nicht in die Partie und nach nur 28 Minuten verwandelt der australische Jungstar seinen ersten Satzball zum 6:1.
Im 2. Satz können beide Spieler ihre Aufschlagspiele souverän durchbringen und so muss der zweite Satz im Tie-Break entschieden werden. Dort zeigt Kyrgios seine ganze Klasse und sichert sich mit drei Minibreaks den Tie-Break mit 7:1.
Auch der dritte Satz ist ausgeglichen und spannend. Beide Spieler bringen ihre Games bis zum 4:4 durch. Dann nutzt der Kalterer die erste Breakmöglichkeit eiskalt aus und erhöht auf 5:4. Im darauffolgendem Aufschlagspiel lässt der Überetscher nichts anbrennen und gewinnt somit den dritten Satz mit 6:4.
Der vierte Satz beginnt mit einem erneuten Break des Kalterer, der auf 3:1 davonzieht. Kyrgios wirkt sehr nervös und muss erneut seinen Aufschlag an den Kalterer abgeben, der den Satz schließlich souverän mit 6:2 gewann.
So geht das Match, wie bereits vor zwei Jahren, als Kyrgios einen Matchball abwehren musste und sich mit 8:6 durchsetzen konnte, in den fünften Satz. Beim Stande von 3:4 wehrt Andreas drei Breakmöglichkeiten (0:40) ab und stellt auf 4:4. Beim 5:5 holt Max Sartori's Schützling dann das erste Break des Satzes und hat die Möglichkeit, bei eigenem Aufschlag das Spiel zu entscheiden. Doch der Kalterer kassiert im Gegenzug das Rebreak. Beim 7:8 wehrt Andy, bei eigenem Aufschlag, mit einem Vorhand-Winner souverän einen Matchball ab. Gleich darauf gelingt der Überetscher, nach einem Doppelfehler von Kyrgios, das entscheidende Break. Diesmal lässt Andreas nichts mehr anbrennen und verwandelt mit einem Ass den ersten Matchball zum 10:8.
In der nächsten Runde trifft die Nummer 89 der Welt auf den Belgier Steve Darcis (ATP 71), der sich in vier Sätzen gegen den Argentinier Diego Schwartzman mit 6:3, 6:3, 2:6, 6:4 durchsetzen konnte.

Andreas schlägt Mathieu 6:4 7:6 6:7 7:5

Andreas hat beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne die zweite Runde erreicht. Der 32-jährige Kalterer hat sein Auftaktmatch gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu (ATP 75) nach 3:05 Stunden Spielzeit, mit 6:4, 7:6(4), 6:7(3), 7:5 gewonnen.
Für Andreas, Nummer 85 der Welt, beginnt die Partie auf Court 19 nach Wunsch. Nachdem er im dritten Game drei Breakbälle nicht verwerten kann, nimmt er Paul-Henri Mathieu beim Stande von 3:3 den Aufschlag ab und holt sich anschließend den ersten Spielabschnitt mit 6:4.
Im zweiten Satz zieht Mathieu mit einem Break auf 3:1 davon, doch der Kalterer schafft im Gegenzug das Re-Break. Beide Spieler bringen dann ihre Aufschläge durch und so muss der Tiebreak diesen hartumkämpften Satz entscheiden. Dort kann sich Andreas mit 7:4 behaupten.
Im dritten Spielabschnitt muß der Azzurro zwar vier Breakmöglichkeiten abwehren, bringt aber seine Aufschläge trotzdem immer durch. So kommt es erneut zu einer Tiebreak-Entscheidung, die diesmal Mathieu mit 7:3 gewinnen kann.
Im vierten Satz kann Andy gleich zu Beginn zwei Breakmöglichkeiten nicht nutzen, nimmt dann aber beim Stande von 5:5 seinem Gegner den Aufschlag ab und verwertet nach 3:07 Stunden seinen ersten Matchball zum 6:4 7:6(4) 6:7(3) 7:5-Endergebnis.
In der zweiten Runde trifft nun Andreas auf Nick Kyrgios, der gegen den Portugiesen Gastao Elias kurzen Prozess machte und 6:1, 6:2, 6:2 gewann.