WIMBLEDON: Andreas verliert in der 2. Runde gegen Kevin Anderson (RSA) mit 63 67 63 64

05.07.2018
SET 1
SET 2
SET 3
SET 4
Andreas SEPPI (ITA) 
3
7
3
4
Kevin Anderson (RSA)  
6
6
6
6

AUSTRALIAN OPEN, Grand Slam

Andreas von Edmund in 4 Sätzen bezwungen

Der erste Satz ist sehr ausgeglichen. Sowohl Andreas als auch Edmund, der aber im 7. Game 5 Breakbälle abwehren muss, bringen ihre Aufschläge bis zum 6:6 durch. Schließlich kann Andy den ersten Satz im Tiebreak mit 7:4 für sich entscheiden.
Im zweiten Satz kann der Kalterer kann beim 1:1 sogar den Briten den Aufschlag abnehmen, kassiert aber postwendend das Rebreak zum 2:2. Edmund kommt jetzt immer besser ins Spiel, und beim 6:5 kann er dem Südtiroler erneut breaken und gewinnt den Satz mit 7:5.
Jetzt scheint Andreas mental müde zu sein; er verliert den Service zum 0:2 und Edmund erhöht wenig später auf 3:0. Jetzt agiert der Brite mit Aufschlag und Vorhand souverän und kann beim 5:2 den Überetscher erneut den Aufschlag zum 6:2-Satzgewinn abnehmen.
Zu Beginn des vierten Satzes muss sich Andreas an der Schulter behandeln lassen. In der Folge hält der Kalterer zwar noch gut mit, doch beim 3:4 gibt er seinen Aufschlag ab. Schließlich macht der Brite alles klar und setzt sich im vierten Satz – und einer Spielzeit von 2.57 Stunden – mit 6:3 durch.

Andreas steht nach 5-Satz Krimi erneut im Achtelfinale

Andreas besiegt den kroaten Ivo Karlovic (89 ATP) in der dritten Runde nach knapp vier Stunden Spielzeit mit 6:3 7:6 (7:4) 6:7 (3:7) 6:7 (5:7) 9:7.
Der Kalterer startet stark ins Match und gewinnt den ersten Satz mit 6:3 nach einem Break beim Stande von 3:2.
Im zweiten Satz begegnen sich beide Spieler auf Augenhöhe. Im 1. Game kann Karlovic zwei Breakbälle mit dem Aufschlag abwehren, im darauf folgendem Game macht es ihm der Kalterer nach. Ohne weitere Chanchen kommt es zum im Tie-Break, den Andreas souverän mit 7:4 gewinnen kann.
Im dritten Satz kann Karlovic dem Kalterer beim Stand von 3:4 zwei Breakchancen mit dem Aufschlag abwehren. Es geht somit erneut ins Tie-Break, welches diesmal Karlovic mit 7:3 für sich entscheiden kann.
Auch im vierten Spielabschnitt hat der Kroate im Tie-Break das bessere Ende für sich, diesmal mit einem einzigen Mini-Break.
Der fünfte Satz ist an Spannung kaum zu überbieten. Beim Stande von 5:4 hat der Überetscher einen Matchball, doch Karlovic annulliert die Riesenchance mit seinem 46. Ass. Kurz darauf stellt der kroatische Veteran auf 5:5. Nach 3:51 Stunden ist es dann endlich so weit, und nach zwei Passierbällen verwandelt Andreas seinen dritten Matchball zum 9:7-Sieg mit einem tollen Vorhand-Return.

Andreas behauptet sich gegen Nishioka mit 6:1 6:3 6:4

Andreas hat in der zweiten Runde der Australian Open den Japaner Yoshihito Nishioka, Nummer 168 der Welt, in drei Sätzen klar mit 6:1 6:3 6:4 bezwungen.
Für den Überetscher läuft von Beginn an alles zusammen. Andy holte zwei Breaks und sichert sich nach gerade einmal 20 Minuten den ersten Satz mit 6:1.
Auch im zweiten Spielabschnitt bleibt der Kalterer spielbestimmend und nimmt Nishioka erneut zwei Mal den Service ab. Beim 3:3 gelingt ihm das Break zur 4:3-Führung, zwei Games später nimmt er dem Japaner den Aufschlag zum 6:3-Satzgewinn ab.
Der dritte Satz ist dann aber ausgeglichen. Beide Spieler bringen ihre Service-Games bis zum 5:4 für den Kalterer durch. Dann zeigte Andreas seine ganze Klasse, holt sich das entscheidende Break und kann sich nach 1:51 Stunden Spielzeit mit 6:4 behaupten.
In der dritten Runde trifft die aktuelle Nummer 76 der Welt auf den Kroaten Ivo Karlovic (ATP 89), der den Japaner Yuichi Sugita in fünf Sätzen (12:10) nieder gerungen hat.

Andreas schlägt Moutet mit 3:6 6:4 6:2 6:2

Im fünften Game des 1. Satzes nimmt Moutet dem Südtiroler erstmals den Service zur 3:2-Führung ab. Wenig später gelingt dem 18-jährigen Franzosen sogar das nächste Break zum 6:3.
Im zweiten Spielabschnitt findet der Kalterer immer besser ins Spiel und liegt schon mit 3:0 bei eigenem Aufschlag vorne. Aber Moutet steckt nicht auf, holt sich beide Breaks zurück und gleicht sogar zum 4:4 aus. Im darauffolgenden Game ist es dann wieder Andreas, der mit einem weiteren Break auf 5:4 erhöht. Auf eigenem Aufschlag lässt die aktuelle Nummer 76 der Welt nichts mehr anbrennen und behauptet sich mit 6:4.
Der Kalterer nimmt anschließend das Match in die Hand. Beim Stande von 0:2 im dritten Satz holt er sich 6 Punkte in Folge zum 6:2-Satzgewinn, nach 2:07 Stunden Spielzeit.
Auch im vierten Satz bleibt der Kalterer spielbestimmend, holt zwei Breaks und setzt sich erneut mit 6:2 durch.