ATP ROTTERDAM: Andreas verliert im Halbfinale gegen Roger Federer (SUI) mit 63 76

17.02.2018
SET 1
SET 2
Andreas SEPPI (ITA) 
3
6
Roger Federer (SUI) 
6
7

ROTTERDAM, ATP World Tour 500

Andreas verliert 6:3 7:6 gegen Federer

Die hochklassige Partie auf dem "Centre Court" ist anfangs sehr ausgeglichen. Andreas zeigt sein bestes Tennis und zwingt Federer zu vielen Fehlern. Im 2. Spiel hat Andreas 2 Breakbälle: den ersten wehrt Federer mit einem Ace ab, beim 2. wäre mehr möglich gewesen, aber Andy's Cross-Rückhand landet im Seitenaus.  Im dritten Game nimmt dann Federer dem Südtiroler den Aufschlag ab, der sich aber gleich das Rebreak zum 2:2 holt. Beim Stande von 3:3 sichert sich der Schweizer das nächste Break und erhöht gleich darauf auf 5:3. Nach 37 Minuten gelingt Federer, immer auf Service von Andreas, das Break zum 6:3-Satzgewinn.
Auch im zweiten Spielabschnitt zeigen Andreas und Federer hervorragendes Tennis. Bis zum 6:6 haben beide Spieler keine einzige Breakchance. Im Tiebreak liegt der Kalterer mit Minibreak 1:0 vorne, Federer gewinn dann aber sieben der nächsten neun Punkte und kann sich mit 7:3 behaupten.

Andreas bezwingt Medvedev und fordert die neue Nummer 1 aus

Wie erwartet ist das Spiel gegen Medvedev sehr ausgeglichen. Andreas muss beim Stande von 0:1 eine und beim 3:4 zwei weitere Breakbälle abwehren, Medvedev hingegen nur einen beim 4:4. Trotzdem bringen beide Spieler ihren Aufschlag bis zum Tiebreak durch. Hier zeigt dann Andreas sein bestes tennis und setzt sich, mit einem einzigen Mini-Break zum 3:2, mit 7:4 durch.
Der zweite Spielabschnitt beginn dann ein wenig überraschend mit zwei Breaks. Zuerst nimmt Medvedev dem Kalterer den Aufschlag ab, dann gelingt Andreas gleich das Rebreak zum 1:1. Beim Stande von 2:1 für den Südtiroler lässt sich der 22-jährige Russe am Oberschenkel behandeln. Als dann die Partie wieder aufgenommen wird, verliert Andreas den Faden und kassiert im siebten Game das Break zum 3:4. Nach fast eineinhalb Stunden Spielzeit verliert er wenig später den zweiten Satz mit 4:6.
Im dritten und entscheidenden Spielabschnitt wehrt Andreas zunächst im 1. Game einen Breakball mit einem Ass ab. Dann schafft er das Break zur 3:1-Führung, aber Medwedev gelingt postwendend das Rebreak zum 2:3. Im sechsten Game nimmt Sartori's Schützling erneut dem Gegner den Aufschlag zum 4:2 ab. Beim Stande von 5:2 kann Medvedev noch drei Match-Bälle des Kalterers abwehren, den vierten verwertet aber Andreas bei eigenem Aufschlag zum 6:3-Endergebnis.
Im Halbfinale trifft Andreas auf Roger Federer, der nach dem heutigen Dreisatz-Sieg gegen Robin Haase am Montag offiziell wieder die Nummer 1 der Welt wird.
Good Luck, Andreas!

Andreas haut die Nummer 4 der Welt raus!

Andreas gewinnt gegen Alexander Zverev, Nummer 4 der Welt, mit 6:4 6:3 und steht somit im Viertelfinale.
Der Kalterer verliert im 1. Game den Aufschlag und liegt schon 1:3 zurück. Dann spielt er aber immer besser, zwingt Zverev zu vielen Fehlern und zieht auf 5:3 davon. Zverev gelingt zwar noch das Rebreak zum 4:5, aber gleich darauf nimmt der Azzurro dem Deutschen den Service zu Null zum 6:4 ab.
Der zweite Spielabschnitt ist bis zum 3:2 recht ausgeglichen. Dann sichert sich die Nummer 81 der Welt das Break zum 4:2 und erhöht gleich darauf auf 5:2. Nach 1:18 Stunden ist die Sensation perfekt und Andreas verwandelt seinen ersten Matchball zum 6:3-Endstand.

Andreas bezwingt Sousa 6:4 1:6 6:2

Eigentlich war Andreas schon in der Qualifikation gegen den Sieger des Rotterdamer Turniers von 2016, Martin Klizan, ausgeschieden. Da jedoch der Franzose Jo-Wilfried Tsonga wegen einer Verletzung am Handgelenk nicht im Hauptfeld antreten konnte, rutschte der Kalterer doch noch als „Lucky Loser“ ins Hauptfeld. Hier traf Seppi in der ersten Runde auf Joao Sousa, gegen den er beide bisherigen Duelle verloren hatte.

Die Partie beginnt gleich mit einem frühen Break vom Kalterer. Im dritten Game nimmt die Nummer 81 der Welt Sousa erstmals den Aufschlag ab und stellt auf 2:1. Im darauf folgendem Game kann der Südtiroler, trotz zwei Doppelfehlern, 2 Breakbälle abwehren und erhöht auf 3-1. Anschließend bringt der "Azzurro" seinen Service meist souverän durch und hat beim Stande von 5:3 sogar einen Satzball, den der Portugiese jedoch abwehren kann. Bei eigenem Aufschlag lässt Andreas aber nichts mehr anbrennen und verwandelt seinen dritten Set Point zum 6:4-Satzgewinn.
Sousa dominiert anschließend den zweiten Spielabschnitt. Der 28-Jährige aus Guimaraes nimmt Andreas zwei Mal den Aufschlag ab und holt sich den zweiten Satz mit 6:1.
Im dritten, entscheidenden Spielabschnitt ist es dann Andreas, der prompt 3:0 in Führung geht. Im siebten Game muss der Kalterer gleich noch 2 Breakchancen abwehren, ehe er auf 5:2 erhöhen kann. Kurz darauf hat der Kalterer seine ersten Matchbälle. Die ersten zwei wehrt Sousa noch ab, den dritten verwandelt der Südtiroler zum 6:2-Endstand.

Andreas verliert 6:3 7:6 gegen Martin Klizan, rutscht aber als Lucky Looser ins Haupfeld

Das Qualifikations-Match zum Hauptfeld gegen Martin Klizan (SVK, Nr. 147 ATP) bleibt ausgeglichen bis zum 3:3. Dann verliert Andreas 6 Spiele in Folge und liegt 3:6 und 0:3 zurück. Klizan  hat sogar 2 Bälle zum möglichen 4:0, aber der Kalterer wehrt beide ab und verkürzt auf 1:3. Beim 2:4 kann Andreas endlich dem Slovaken den Service abnehmen und gleicht wenig später zum 4:4 aus. Im 11. Game gelingt dem Azzurro ein weiteres Break und er geht erstmals mit 6:5 und eigenem Aufschlag in Führung. Leider kassiert Andreas prompt das Re-Break un es geht somit ins Tiebreak. Hier kann Andreas noch zum 1:1 ausgleichen, verliert dann aber 6 Punkte in Folge. Klizan verwertet den 1. Matchball zum 6:3 7:6-Endstand.
Trotz Niederlage rutscht Andreas, dank der Absage von Tsonga, doch noch als Lucky Looser ins Haupfeld, wo er auf Joao Sousa trifft.


Andreas bezwingt Griekspoor 7:6 6:4

Andreas gewinnt sein Auftaktmatch beim ATP-500 Turnier in Rotterdam gegen den lokalen Wild-Card-Spieler Scott Griekspoor (ATP 342) in zwei Sätzen mit 7:6(5) 6:4.
Der Kalterer erwischt einen guten Start und zieht gleich auf 2:0 davon, kassiert aber im Gegenzug das Rebreak. Beim Stande von 2:2 muss Andreas zuerst einen Breakball abwehren, beim 4:3 lässt er hingegen zwei Breakchancen liegen. Wenig später geht der erste Satz ins Tiebreak, wo beim Stande von 5:5 Andreas ein Minibreak schafft und somit den 1. Satz für sich entscheiden kann.
Im zweiten Spielabschnitt ist ein einziges Break, zu Gunsten vom Kalterer, entscheidend. Im fünften Game nimmt der „Azzurro“ Griekspoor den Service zur 3:2-Führung ab. Anschließend bringt Sartori's Schützling seinen Aufschlag souverän durch und kann sich nach 1:26 Stunden Spielzeit mit 6:4 behaupten.