MASTER 1000 MONTE-CARLO: Andreas verliert in der 1. Runde gegen Lorenzo Sonego (ITA) mit 76 64

16.04.2019
SET 1
SET 2
Andreas SEPPI (ITA) 
6
4
Lorenzo Sonego (ITA) 
7
6

MONTE-CARLO, ATP Masters 1000

Andreas verliert 6-1 6-3 gegen Nadal

Andreas kassierte gegen den Weltranglisten-Ersten gleich ein Break und lag nach einem weiteren Break 4:0 zurück. Im darauffolgenden Game bei Service Nadal hätte der Kalterer ein Re-Break schaffen können, ehe der Spanier auf 5:1 erhöhte. Mit dem dritten Break holte sich Rafael Nadal nach 35 Minuten Spielzeit den ersten Satz mit 6-1.
Im zweiten Satz zog Nadal mit einem Break auf 3:0 davon. Beim Stand von 4:2 gelang dem Südtiroler das Re-Break. Aber Nadals Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn postwendend nahm der Spanier seinem Kontrahenten wieder das Service ab und servierte zum Matchgewinn. Nach 1:13 Stunden war sein 6:1, 6:3 Sieg in trockenen Tüchern.

Andreas bezwingt Andujar und fordert Nadal heraus

Der erste Satz scheint beim 2:5 und 0:30 für Pablo Andujar (Nummer 36 der Welt) schon entschieden, als Andreas auf eindrucksvolle Art zurückkommt. Denn ihm gelingen drei Punkte in Serie zum 5-5, ehe beide Spieler ihr Service durchbringen und der Sieger des ersten Satzes im Tie Break ermittelt werden musste. Dort hat Andy mit 7:5 die Nase vorn.
Der zweite Spielabschnitt ist ebenfalls durch Ausgeglichenheit gekennzeichnet. Ausgerechnet im 12. Spiel kassiert der Kalterer das Break und Andujar verwandelt den zweiten Satzball zum 7:5-Satzgewinn.
Auch Satz drei beginnt sehr ausgeglichen. Bis zum 3:3 brachten beide Profis ihr Service sicher durch, ehe Andreas das Break gelingt und wenig später, nach 2:48 Stunden Spielzeit, den dritten Matchball zum 76 57 64 verwandeln kann.

Andreas schlägt Youzhny 6-3 7-6 (4)

Der Südtiroler ging von Beginn an ein hohes Tempo und setzte Youzhny, Nummer 14 der Welt, gekonnt unter Druck. Beim Stand von 2:1 gelang ihm sein erstes Break. Allerdings holte sein Rivale zum sofortigen Gegenschlag aus. Erst als Andreas ihm beim Stand von 4:3 erneut den Aufschlag abnahm, war die Suppe im ersten Satz gelöffelt.
Der zweite Satz verlief lange auf des Messers Schneider. Der Kalterer ließ einen Breakball zum 5:4 ungenutzt, danach zeigten beide Kontrahenten beim Service keine Schwächen mehr. Die Entscheidung musste somit im Tie-Break fallen: dort zog der Überetscher rasch auf 5:2 davon und stellte somit die Weichen auf Sieg. Schlussendlich machte er beim 7:4 den Sack zu.