BRESCIA CHALLENGER: Andreas verliert im Viertelfinale gegen Laurynas Grigelis (LTU) mit 36 63 64

18.11.2017
SET 1
SET 2
SET 3
Andreas SEPPI (ITA) 
6
3
4
Laurynas Grigelis (LTU) 
3
6
6

HALLE, ATP World Tour 500

Federer ringt Andreas 7:6 6:4 nieder

Andreas zeigt besonders bei eigenem Aufschlag kaum Schwächen - auch nicht als das Spiel beim Stand von 3:3 und 40:40 aufgrund des beginnenden Regens unterbrochen werden muss, um das Stadiondach zu schließen. Der Südtiroler bringt seinen Service nach knapp 13 Minuten Unterbrechung durch und geht mit 4:3 in Führung. Im anschließenden Game hat er seinen ersten Breakball, kann diesen aber wegen einen versprungenen Ball nicht nutzen. Beim 5:4 15:40 hat dann Sartoris Schützling bei Federers Aufschlagspiel zwei Satzbälle. Die Nummer 2 der Welt macht diese jedoch mit 2 Assen zunichte und sichert sich das Game zum 5:5. Der Kalterer stellt auf 6:5, aber der Schweizer kann erneut ausgleichen und so muss das Tiebreak den ersten Satz entscheiden. Federer kann sich erneut steigern und behält mit 7:1 die Oberhand.
Im zweiten Durchgang vergibt Andreas beim Stand von 2:2 einen Breakball, kann dafür aber wenig später beim 3:4 drei Mal den Aufschlagverlust abwenden. Federer erzwingt dann wenig später beim 5:4 nach zwei tollen Rückhand-Schlägen zwei Matchbälle. Den ersten kann der 31-jährige Überetscher noch abwehren, beim zweiten ist er aber machtlos. Somit ist dieses begeisternde Finale nach exakt 109 Spielminuten beendet.

Andreas profitiert von der Aufgabe von Nishikori und erreicht das Finale gegen Federer

Die Nummer 5 der Welt Kei Nishikori hat schon beim Einschlagen Probleme. Seine linke Wade ist bereits bandagiert, das Laufen fällt ihm sichtlich schwer. Im Match vermeidet der Japaner lange Ballwechsel, geht bei seinen Schlägen volles Risiko. Andreas agiert hingegen clever, spielt Winkel und Stops. Beim Stand von 4:1 für Andreas berät sich Kei Nishikori mit dem Turnierarzt und kommt zu dem Schluss, das Match aufzugeben.

Monfils gibt beim Stand von 1:6 0:1 auf

Gegen Monfils beginnt Andreas wackelig und muss sofort vier Breakbälle abwehren. Danach holt er sich gleich den Aufschlag des extrovertierten Franzosen. In diesem zweiten Spiel bahnt sich das Unglück an: Monfils versucht einen kurzen Ball zu erlaufen, stürzt und blieb direkt an der Seitenbande liegen. Auf die Schrecksekunde folgt zunächst die Erleichterung - der 28-Jährige spielte nach kurzer Auszeit weiter. Doch Monfils macht in den nächsten drei Spielen keinen einzigen Punkt und wirkt gehemmt. Im sechsten Spiel sichert er sich per Ass den ersten Spielgewinn. Doch Andreas serviert souverän zum 6:1-Satzgewinn aus.
Der Franzose lässt sich nun dehnen und behandeln, greift erneut zum Schläger, verliert jedoch sofort wieder sein Aufschlagspiel und reicht dann nach drei Punkten im zweiten Spiel dem Kälterer die Hand.

Andreas bezwingt Robredo und zieht ins Viertelfinale ein

Andreas erwischt gegen den an Position fünf gesetzten Spanier einen Traumstart. Denn nach einem 15:40-Rückstand und zwei Spielbällen für Robredo nutzt der 31-jährige Kalterer seine zweite Breakmöglichkeit zur 1:0-Führung. In den darauffolgenden drei Games bringt der Aufschläger sein Service sehr sicher durch, ehe Andreas das zweite Break zum 4:1 gelingt. Nach knapp 29 Minuten kann er dann den dritten Satzball verwandeln und entscheidet den ersten Spielabschnitt mit 6:2 für sich.
Im zweiten Satz bringt Robredo zum Auftakt sein Service durch, schafft im Anschluss sein 1. Break und stellt auf 2:0. Der Kalterer kann aber postwendend zurückschlagen und holt sich die nächsten vier Games zur 4:2 Führung. Doch Robredo kontert, verkürzt zunächst auf 3:4 und nimmt dem Südtiroler dann zum zweiten Mal den Aufschlag ab. Danach bringen beide Tennisprofis ihr Service durch und es geht ins Tiebreak. Dort zieht der Spanier auf 3:0 davon, doch der Südtiroler macht die nächsten vier Punkte und führt 4:3. Beim Stand von 6:5 hat Andi einen Matchball, doch Robredo wehrt diesen ab und verwandelt im Anschluss seinen ersten Satzball zum 8:6.
Im 3. Satz geht der Kalterer sofort mit Break 3:0 in Führung. Danach bringen beide Spieler ihren Aufschlag durch. Beim Stand von 5:2  hat die Nummer 45 der Welt die Matchballe zwei bis vier, doch der Iberer kann sie allesamt abwehren und auf 3:5 verkürzen. Danach kann Sartori's Schützling bei eigenem Aufschlag endlich den sechsten Matchball zum 6:3 6:7 (6) 6:3-Sieg verwandeln.

Andreas fügt Tommy Haas 2. Niederlage in Halle zu

Andreas findet von Beginn an gut in die Partie und zwingt Haas immer wieder zu langen Ballwechseln. Im fünften Game nimmt der Kalterer seinem Rivalen erstmals den Aufschlag ab, doch Haas gleicht wenig später mit einem Re-Break zum 4:4 aus. Zwei Games später punktet Andy aber erneut bei gegnerischem Service und lässt sich diesmal die Chance zum Satzgewinn nicht mehr nehmen.
Im zweiten Durchgang wird die Gegenwehr von Haas deutlich geringer. Mit zwei Breaks zieht Sartori's Schützling auf 5:2 davon, ehe sich der Lokalmatador nochmal gegen die drohende Niederlage stemmt. Der 31-jährige Überetscher wehrt jedoch drei Breakbälle ab und verwandelt schließlich den zweiten Matchball zum 6:2.