WIMBLEDON: Andreas verliert in der 2. Runde gegen Guido Pella (ARG) mit 6:4 4:6 4:6 5:7 6:1

04.07.2019
SET 1
SET 2
SET 3
SET 4
SET 5
Andreas SEPPI (ITA) 
4
6
6
5
1
Guido Pella (ARG) 
6
4
4
7
6

SYDNEY, ATP World Tour 250

Andreas verliert das Endspiel knapp mit 7:5 7:6

Gleich zu Beginn des Finale nimmt Andreas dem 19-jährigen Lokalmatador Alex De Minaur den Aufschlag ab. Weil der Kalterer sein erstes Aufschlagspiel trotz Breakball durchbringt, führt der Kalterer im ersten Satz schnell mit 2:0 und wenig später mit 3:1. Andreas kassiert leider das Break zum 3:3 und De Minaur kommt, angefeuert vom Heimpublikum, immer besser in das Match und schnappt sich den ersten Satz mit 7:5.
Im zweiten Satz muß der Kalterer im 2. Game 3 Breakbälle abwehren, übersteht die brenzlige Situation und schafft im 7. Game, dank einem Doppelfehler vom jungen Aussie, das Break zum 4:3. Leider kann er wieder den Vorteil nicht halten und kassiert prompt das Re-break zum 4:4. Schließlich geht es im zweiten Satz in das Tie-Break, wo Andy bereits mit 4:2 in Führung liegt. Doch dann gibt der Kalterer den Vorsprung wieder aus der Hand und verliert das Tie-Break mit 7:5.

Andreas bezwingt Schwarztmann und fliegt ins Finale

Nachdem er bereits beim ersten Aufschlagspiel gebreakt wird und mit 0:2 hinten liegt, dreht Andreas den Spieß um und zieht mit 2 Breaks auf 5:3 davon. Schwarztmann gelingt das Rebreak zum 5:5 und die 6:5-Führung, doch Andreas rettet sich ins Tieabrea, den er klar mit 7:3 für sich entscheiden kann.
Im 2. Satz spielt Andreas weiter sehr aggressiv und kann im 6. Game dem Argentinier den Service zur 4:2-Führung abnehmen. In der Folge hält der Kalterer den Aufschlag zum 5:2, verliert aber beim Stande von 5:3 den Aufschlag. Beim 5:4 kann Sartori's Schützling dem Argentinier erneut den Service abnehmen und gewinnt nach 1 Stunde und 43 Minuten schließlich mit 7:6(3) 6:4.

Ein solider Seppi bezwingt Tsitsipas

Das Viertelfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas (15 ATP) ist bis zum 5:4 für Tsitsipas sehr ausgeglichen. Hier verliert er leider den Aufschlag und somit den 1. Satz mit 6:4.
Der 2. Abschnitt beginnt mit einem Break für den Südtiroler, der bis zum 5:3 souverän am Service agiert. Hier hat er 2 Satzbälle, die Tsitsipas aber mit einem Service und einem Ace abwehren kann. Beim 5:4 liegt Andy schon 0:40 zurück, wehrt aber alle Breakbälle ab und gewinnt doch noch den Satz mit 6:4.
Im dritten, entscheidenden Spielabschnitt spielt Andreas dann all seine Routine und Klasse aus. Beim Stande von 4:3 für Tsitsipas annulliert er zuerst zwei Breakbälle seines Gegners, gleicht dann zum 4:4 aus und nimmt anschließend dem Griechen den Aufschlag zum 5:4 ab. Nach 2:09 Stunden Spielzeit verwertet der Kalterer schließlich seinen ersten Matchball zum 6:4-Endergebnis.

Klizan kann Andreas nicht stoppen

Andreas entscheidet das Zweitrundenmatch gegen den Slowaken Martin Klizan in einer Spielzeit von einer Stunde und 49 Minuten mit 7:6(2) 6:2 für sich und steht somit im Viertelfinale.
Der erste Satz ist sehr ausgeglichen: Andreas gibt zwar im 3. und im 11. Game den Aufschlag ab, kann aber beide Male das sofortige Reabreak erzielen. So rettet er sich noch ins Tieabreak, das er schließlich souverän mit 7:2 gewinnen kann.
Im zweiten Satz landet der Kalterer beim Stand von 2:2 das entscheidende Break. Danach ist er nicht mehr aufzuhalten: mit gutem Aufschlag (insgesamt elf Asse), hohem Tempo und nahezu fehlerfreiem Spiel zieht der Routinier auf 6:2 davon.

Andreas schlägt Chardy mit 6:4 im 3. Satz

Andreas feiert gegen den Franzosen Jeremy Chardy (ATP 36), nach fast zwei Stunden Spielzeit, knapp mit 7:5, 2:6 und 6:4 seinen ersten Sieg in der neuen Tennissaison.
Der 31-jährige Franzose erwischt den besseren Start und geht gleich gleich mit 5:2 in Führung. Andreas reagiert aber prompt, gewinnt danach fünf Game in Folge (vier davon sogar zu Null) und sichert sich den ersten Satz mit 7:5-Punkten.
Im zweiten Spielabschnitt nimmt Chardy dem Kalterer den Aufschlag zum 4:2 ab und gewinnt anschließend 6:2.
Im dritten, entscheidenden Satz zieht der Überetscher mit einem Break auf 4:2 davon, wehrt dann im zehnten Game einen Breakball des Franzosen ab und verwertet nach 1:51 Stunden Spielzeit seinen dritten Matchball zum 6:4-Endergebnis.